Kein Katalogdenken!

Die Religion ist tot. Es lebe die Werbung. Das neue Vaterunser lautet: „Ich bin doch nicht blöd. Geiz ist geil. Weil ich es mir wert bin.“ Oder so ähnlich.
Die Gläubigen merken nicht, dass der neuen Religion angehören, sie huldigen ihr unabsichtlich, bringen Opfer in Supermärkten und Einkaufcentern.
Die frohe Botschaft hat jeder verinnerlicht: „In einer perfekten Welt bekommt man alles, was man sich erträumt, für wenig Geld.“ Unkritisch wird die Botschaft angenommen, verinnerlicht und nicht hinterfragt. Die Gläubigen fragen nicht, wieso die Milch so billig ist, was in der Wurst ist, außer Fleisch. Sie leben in einer sicheren, heilen Welt.

Aber ich will nicht in Katalogen denken, in Werbeversprechen fühlen. Ich möchte kein Katalogleben, keine Katalogwohnung – kein Katalogdenken.

 

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