S.O.S.

Meine Hand stockt. Mein Geist schreit: „Schreiben! Schreiben!“ Ich weiß nicht wohin. Ich weiß nicht was. In meinem Geist sind Schemen, sie laufen, sie reden, hinter dem Neben des Ungedachten. Wahnsinn. Wahnsinn in mir. Selbstzweifel. Angst. Ich hasse das Geschriebene. Ich habe Angst vor dem Nicht-Schreiben. Ich möchte einen Spiegel, ich möchte das Gefühl des Schaffens. Unglück. Unglück, in mir. Zweifel. Verzweiflungsschreie. Es muss Gestalten geben, die „Hallo“ sagen. Ich bin ein Wahnsinniger, der auf einer Tastatur ein melodienloses Lied spielt. Ich wünsche, dass ein Sherlock Holmes vorbei kommt, ein Harry Potter, ein Faust. Ich möchte, dass eine Romanfigur klopft und hereintritt. In mein Zimmer, in meinen Text und die Worte beherrscht, die in meinem Kopf schreien, ohne Sinn zu machen.

Es tummeln sich Figuren, auf beschriebenen Seiten. Sie sprechen, tanzen singen. Seelenlos.

Ich tippe ein S.O.S.

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