Semesterferien – Zeit für grundlegende Fragen.

Bin ich klug, wenn die Institution der Bildung sagen: Durchschnitt?

Bin ich Künstler, wenn die Allgemeinheit sagt: Naja. Ganz nett?

Bin ich ein guter Mensch, wenn ich keinen Friedensnobelpreis bekomme? Nicht mal ‘nen kleinen?

Kann man klug, großherzig und ausdruckstark sein, ganz ohne den Applaus der Masse?

Und woher weiß man es  dann?

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2 Gedanken zu “Semesterferien – Zeit für grundlegende Fragen.

  1. Hm, ist nicht alles subjektiv, irgendwie?
    Woher weiß man es dann…hm…tja. Weißt du, ich finde es manchmal so unglaublich schwierig, mich selbst mögen zu können, wenn keine Bestätigung aus dem Außen kommt, schon bei ganz kleinen Sachen. Obwohl ich doch eigentlich weiß, dass… – Nein. Lass es mich so ausdrücken: Ich glaube, man ist klug, ein Künstler und auch ein guter Mensch (gut zu sich selbst vor allem), wenn man zu durchschauen beginnt, dass es nicht darauf ankommt, was das Außen sagt, sondern wenn man sich an seinen eigenen Maßstäben messen kann und vielleicht auch weitgehend aufhört zu vergleichen. Wenn man den Akt des Schaffens, des Denkens, des Seins an sich zu würdigen weiß. Wenn man die Notwendigkeit einer Definition liebevoll verabschieden und einfach sich selbst feiern kann. Oder was meinst du?

    1. Da ich von mir weiß, dass man sehr gerne von außen hören möchte, wie gut man ist, auf jeden Bereich des Lebens bezogen, finde ich es ebenfalls erstrebenswert, dass man sich selber mag, losgelöst von dem, was man zu hören bekommt.
      Andererseits ist es aber ohne Frage gesund, das Außenbild mit dem Innenbild abzugleichen. Keiner möchte herumlaufen und mit Talenten prahlen, die er nicht besitzt.
      Das Außen ist aber so launenhaft. Was heute Abfall ist, ist morgen vielleicht Kunst…

      Daher bleibt vermutlich nichts anderes, als sich an eigenen Vorstellungen messen und hoffen, dass sie irgendwann mit dem konform gehen, was das Außen denkt…
      Und wissen kann man es nicht, nur hoffen, es zu sein – für eine Weile.

      Mitunter ist das aber sehr anstrengend. Bekäme man für alles, was man an sich schätzt, Anerkennung von außen, wäre das man-selbst-sein und sich-selbst-mögen, bedeutend einfacher.

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