Silvesterreflexion

Das alte Jahr ging, das neue kam. Gefühlt wird in jedem Blog reflektiert und Glückwünsche ausgesprochen. Ich habe die Tage im Autopilot durchlaufen. Habe eine Feierlichkeit organisiert, das Feuerwerk bewundert und bin erst spät ins Bett gefallen. Aber erst drei Tage später kam mir, dass Silvester, als Moment des Innehaltens, des sich Besinnens und neue Ziele setzen, sang und klanglos an mir vorüber gegangen ist. Silvester bedeutet mir nicht viel. Ich habe meine Momente des Innehaltens und des Weitermachens. Aber sie kommen, wann ich sie brauche. Ich sehe keinen Grund auf Knopfdruck zu reflektieren oder mir Ziele zu stecken. Anderseits schließe ich in vier Monaten hoffentlich die Uni ab und dann… ja. Träume, Hoffnungen aber keine konkreten Pläne. Ich hoffe in einem Jahr noch hier zu sein. In dieser Wohnung, in dieser Stadt, umgeben von diesen lieben Menschen. Aber mein Tagesrhytmus  muss unweigerlich ein anderer sein. Deshalb ist dieses Silvester ein besonderes gewesen. Es ist eines von denen, die das Wissen, dass es das letzte seiner Art ist, in sich trägt. Wie das vor dem Abitur. Da wusste ich auch, dass sich etwas ändern wird, ohne zu wissen, was kommen wird. Aber dieses Mal macht es mir keine Angst. Ich freue mich auf das Neue. Ich freue mich auf Veränderungen.

Ich liebe diese Momente, in denen ich voller Lebenshunger bin. So Momente, in denen ich alles was das Lebem bereit hält, in Angriff nehmen möchte. In denen ich Herausforderungen herbei sehme, an denen ich wachsen kann.

So, jetzt gibt es von mir auch eine Silvesterreflexion.

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