Zeit für mich

Meine Masterarbeit ist weg. Wenn nichts schief geht, habe ich am Montag, wenn auch noch nicht offiziell, den Lebensabschnitt „Studium“ abgeschlossen. Damit schließe ich vermutlich einen noch viel größeren Abschnitt ab: die verlängerte Jugend.  Aber die Größe dieser Entwicklung ist mir noch nicht bewusst. Es fühlt sich an, wie eine Auszeit, an dessen Ende das nächste Semester beginnt. Nur manchmal fällt mir ein, dass ich jetzt – bevor das neue Kapitel beginnt – eine Zeit genieße, in der mir keine Hausarbeiten im Nacken sitzen. Erstmals ist morgendliches Zeitunglesen, bis ich keine Lust mehr habe kein Luxus, den ich mir kaum leisten kann. Erstmals stehe ich morgens auf und überlege mir, was ich heute im Haushalt machen könnte. (Sechs Wochen Darsein als Hausfrau erscheint mir spaßig.) Erstmals habe ich mir haufenweise Bücher über ein Thema ausgeliehen, das mich wirklich interssiert, mit dem Ziel sie durchzuarbeiten, nicht weil es mir etwas für eine Prüfung bringen könnte, sondern für mich. Ich experimentiere mit meinen Zeichnungen, habe mit Acrylfarben wieder zu malen begonnen. Ich habe sogar meine Querflöte wieder ausgepackt und da ich die Wohnung 2-3 Tage in der Woche für mich allein habe, werde ich vielleicht sogar üben.

Sechs wundervolle Wochen liegen vor mir, in denen ich Zeit haben werde für alles, was zurückstehen muss. Ganz groß mein Ziel, wieder regelmäßig zu schreiben. An meinem Buch und natürlich in meinem Blog.

 

 

 

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